TPP (Third Party Provider)
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PSD2-Drittanbieter: Kontoinformationsdienste (AISP) und Zahlungsauslösungsdienste (PISP), die mit Bankkonten arbeiten.
Mit PSD2 (gültig seit 2018, Erweiterung PSD3 seit 2024 in Vorbereitung) wurden zwei neue Akteurstypen eingeführt: AISP (Account Information Service Provider) — liest Kontodaten mit Kundenzustimmung über standardisierte APIs, AISP-Beispiele: finanzguru, Cling, Fintos. PISP (Payment Initiation Service Provider) — löst direkt aus dem Bankkonto Zahlungen aus, PISP-Beispiele: Sofortüberweisung (Klarna), GiroPay. Banken müssen TPPs technisch über die Berlin Group XS2A-Schnittstelle Zugang gewähren — kostenfrei, ohne kommerzielle Bedingungen.
Quellen
Verwandte Begriffe
PSD2
Zweite EU-Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Services Directive 2): regulatorisches Fundament von Open Banking, starker Kundenauthentifizierung (SCA) und Drittanbieter-Zugang.
SCA (Starke Kundenauthentifizierung)
Zwei-Faktor-Authentifizierung für elektronische Zahlungen, verpflichtend durch PSD2 seit September 2019.
Zahlungsdienstleister (PSP)
Unternehmen mit ZAG-Lizenz, die Zahlungsdienste nach PSD2 erbringen — z. B. Acquiring, Kartenausgabe, Kontoinformation, Zahlungsauslösung.
In diesen Ratgebern erwähnt
Alle 69 Begriffe im vollständigen Glossar.